Gut aufgepasst, Leute! Ein angebliches WhatsApp-Profil namens „Momo“ bedroht derzeit Nutzer, falls sie die Nachricht nicht weiterleiten – die bekannte Form des Kettenbriefs im Digitalen. Doch nun warnt sogar die Bundespolizei davor zu antworten…
KINDER HABEN ANGST
„Schicke dies an 15 Freunde, sonst wirst du heute Nacht sterben. Ich werde um 2:30 Uhr in deinem Schlafzimmer stehen „ – einen Kettenbrief wie diesen hat sicher jeder schon einmal bekommen. Früher musste man sie noch aufwendig mit Hand abschreiben, heute kann man die Nachricht bequem an hunderte Kontakte gleichzeitig weiterleiten – macht aber natürlich niemand. Außer vielleicht ängstliche Zehnjährige und genau das ist derzeit das weltweite Problem bei „Momo“.
Wie die Polizei mitteilt, werden immer mehr junge Kinder mit dieser Masche angeschrieben und durch das Senden von explizitem Content dazu gedrängt, schreckliche Dinge zu tun. Als Konsequenz wird Teenagern sogar damit gedroht, sie nachts zu Töten, wenn sie den Forderungen von „Momo“ nicht nachkommen würden. Auch wenn der Kettenbrief nur so von Rechtschreibfehlern strotzt, bemerken junge Teenager das leider nicht.
„Wir raten Kindern oder auch Eltern, die solche Nachrichten bekommen, diese zu ignorieren und auch zu löschen. Keinesfalls soll man dem Kontakt antworten oder diesen bei sich im Handy unter Kontakte abspeichern. Den Eltern raten wir: Suchen Sie das Gespräch mit ihren Kindern, nehmen Sie ihnen die Angst und machen Sie ihnen klar, dass nichts passiert, wenn sie die Nachricht nicht weiterleiten.“ sagt Stefan Gaisbauer, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Niederbayern
SO KANN DER BRIEF AUSSEHEN

