Am Montag hat es an einem See in Bremen einen tragischen Badeunfall mit zwei Mädchen gegeben. Retter der DLRG hatten die Beiden aus sechs Metern (!) Tiefe geholt und reanimiert. Jetzt ist eines der Mädchen im Krankenhaus gestorben.
BADEINSEL
Beide Mädchen waren am späten Montagnachmittag auf dem Weg zur Badeinsel in der Mitte des Sodenmattsees. Lange Zeit sieht es dort so aus, als könnte man die Insel auch als Nichtschwimmer erreichen, weil das Wasser flach genug ist, doch auf den letzten etwa zehn Metern muss man schwimmen können. An der Abbruchkante, an der der See plötzlich sechs Meter tief wird, waren die jungen Bulgarinnen versunken. Eine Gruppe Jugendlicher hatte die Rettungsschwimmer alarmiert. Ein DLRG-Mitarbeiter hatte die Mädchen auf dem Boden des Sees entdeckt, an die Oberfläche und zum Strand gebracht. Dort wurden sie anschließend reanimiert.
Der Zustand des anderen Mädchens ist nach wie vor sehr kritisch, es schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Sowohl die verstorbene 15-Jährige als auch ihre 16-jährige Freundin stammen aus Bulgarien und konnten laut Zeugenaussagen nicht schwimmen.
Deshalb: Passt auf, Leute! Wer nicht Schwimmen kann, sollte sich nur dort aufhalten, wo er sichtlich die Tiefe überblicken kann!
