Seit Sonntag Nachmittag wütet der Horror-Sturm Sabine über Deutschland. Doch weil es in der Nacht auf Montag alles noch viel schlimmer werden soll, fällt vielerorts die Schule aus. Wir haben jetzt genaue Informationen für das jeweilige Bundesland…
Wichtig: Bei allen folgenden Texten handelt es sich um Informationen aus der BILD.
NORDRHEIN WESTFALEN
„Da es auch am Montag noch stürmisch bleiben soll, bleiben in den meisten Großstädten des Landes die Schulen geschlossen. Nach einer Vorgabe des Schulministeriums sind jedoch überall Notbereitschaften vor Ort, die trotzdem ankommende Schüler in Empfang nehmen. Auch viele städtische Kindertagesstätten bleiben geschlossen. Viele große Städte – Aachen, Bergkamen, Dinslaken, Düsseldorf (auch Kitas), Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Hamm, Herten, Kaarst, Kamen, Köln (auch Kitas), Lünen, Mülheim an der Ruhr, Münster, Neuss, Kreis Paderborn, Recklinghausen, Schwelm, Stadt und Kreis Unna, Velbert – lassen den Unterricht an städtischen Schulen am Montag ausfallen. In anderen Städten sollen die Eltern entscheiden, ob sie den Schulweg ihrer Kinder für sicher halten. Andere wie etwa Duisburg überließen die Entscheidung den Schulen. „Schließen sie nicht, können Eltern entscheiden, ob und wann sie gegebenenfalls die Kinder aus dem Unterricht holen“, teilte die Stadt Duisburg mit.“
RHEINLAND & SAARLAND
„Die Entscheidung, ob der Schulweg für die Kinder zumutbar sei, könne von den Eltern und Schulen selbst getroffen werden, teilten die Kultusministerien der beiden Bundesländer mit. Die Sicherheit gehe vor. „Im Fall des Fernbleibens muss die Schule informiert werden“, hieß es in der Mitteilung vom Samstag. Den Eltern stehe es frei, ob sie aufgrund des Wetters ihr Kind in die Schule schicken möchten. Auch volljährige Schüler könnten selbst entscheiden. Wenn es nötig und möglich sei, werde eine Notbetreuung in den Schulen gestellt. Ob und in welchem Rahmen der Unterricht ausfällt, entscheiden die Schulen vor Ort. Fest steht: Die Gemeinschaftsschule Wallerfangen „Schule am Limberg“ rät den Eltern, die Kinder nicht in die Schule zu schicken. Die Schulleitung des Hochwaldgymnasiums in Wadern kündigt einen Unterrichtsausfall an.“
BADEN WÜRTTEMBERG
„In Baden-Württemberg können Eltern am Montag ihre Kinder vom Unterricht befreien lassen. „Eltern bzw. Erziehungsberechtigte können entscheiden, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar ist. Falls der Weg zur Schule aufgrund extremer Wetterlagen vor Ort nicht zumutbar ist, können Eltern ihr Kind vom Unterricht befreien lassen. Die Schule ist in diesem Fall zu informieren“ , teilte das Kultusministerium in Stuttgart am Samstag mit.“
BRANDENBURG
„Das Brandenburger Bildungsministerium bat Eltern, die jeweilige Schule möglichst rechtzeitig zu informieren, wenn sie ihr Kind wegen extremer Witterung zu Hause behalten. In solchen Fällen gelten die Kinder als entschuldigt, erklärte das Ministerium. Die Schulen seien informiert, verantwortungsbewusst zu reagieren, um die Gesundheit der Schüler zu schützen.“
HESSEN
„Viele Schulen im Nordwesten des Landes bleiben geschlossen, vor allem im Kreis Waldeck-Frankenberg. Im Schwalm-Eder-Kreis fährt morgen kein Schulbus. Eltern sollen selbst dafür sorgen, dass ihre Kinder sicher in die Schule kommen. Auch hier empfielt der Landrat eine Schulschließung. Der Landrat von Kassel empfielt die Schließung der Schulen und die Einrichtung einer Notbetreuung für Schüler, überlässt die Entscheidung aber den jeweiligen Schulen. Generell gilt laut Kultusministerium: Eltern können entscheiden, ob ihr Kind zur Schule geht.“
HAMBURG
„Trotz des Orkantiefs „Sabine“ findet der Schulunterricht in Hamburg am Montag regulär statt. Eltern könnten ihr Kind aber vom Unterricht abmelden, wenn ihnen der Schulweg zu gefährlich erscheine, teilte die Schulbehörde am Sonntag mit.“
SCHLESWIG HOLSTEIN
„So wie in Hamburg. Trotz des Orkantiefs „Sabine“ findet der Schulunterricht in SH am Montag regulär statt. Eltern könnten ihr Kind aber vom Unterricht abmelden, wenn ihnen der Schulweg zu gefährlich erscheine, teilte die Schulbehörde am Sonntag mit.“
NIEDERSACHSEN
„Die Entscheidung, ob Unterricht stattfindet oder nicht, treffen die Landkreise oder kreisfreien Städte in der Regel erst am frühen Morgen des jeweiligen Schultages. Aber: „Grundsätzlich gilt, dass Erziehungsberechtigte von Schülerinnen und Schülern im Primarbereich und im Sekundarbereich I, die eine unzumutbare Gefährdung ihrer Kinder auf dem Schulweg durch extreme Witterungsverhältnisse befürchten, ihre Kinder auch dann zu Hause behalten oder vorzeitig vom Unterricht abholen können, wenn kein genereller Unterrichtsausfall angeordnet worden ist“, teilt die Landesschulbehörde mit.“
DER REST
„In Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Meck-Pomm sind alle Schulen dicht – Winterferien! Für Berlin, Bremen und Bayern sind keine Schulen bekannt.“
